Veröffentlicht in Allgemein

Bloggedanken 2017

Es gibt Jahre da kommt alles zusammen, ein Umzug und eine schwere Erkrankung in der Familie sorgte dafür, dass die Zeit für diesen Blog seit Mitte des letzten Jahres sehr knapp wurde. Dazu kam noch die Erhöhung meines Arbeitspensums von 90 auf 100%, über die eigentlich froh war, da ich im Sommer weniger britische Wandergruppen hatte, vermutlich eine Folge des Brexits. Den zusätzlichen halben freien Tag in der Woche, den ich im Winter normalerweise für den Blog nutze, war ich also arbeiten. Den Leserzahlen hat das zum Glück nicht geschadet, diese haben sich verdreifacht. Die  Österreicher haben die Schweizer in der Besucherstatistik auf den 3. Platz verwiesen. Die US-Amerikaner sind immer noch auf dem 4. Rang. Insgesamt fanden Leser aus 55 Ländern den Weg hierher.

Mein Zeitmangel hatte zwar keinen Einfluss auf die Zugriffszahlen, dafür aber auf die Anzahl der geschriebenen Artikel. Auf meinem Schreibtisch liegen noch einige Ideen für Beiträge, welche schon lange auf eine Umsetzung warten. Ebenso wollte ich mich an einem einfachen Russisch-Sprachzertifikat TRKI probieren, leider werden diese aber nur in Genf oder Zürich angeboten, mit An- und Abreise benötige ich dafür 2 Tage. Außerdem hatte ich geplant vor der Prüfung noch mit einer Lehrerin ein wenig das Sprechen zu üben, sodass ich wahrscheinlich 3 oder 4 Tage brauche, soviel freie Zeit hatte ich zu meinem Bedauern nicht zur Verfügung. Trotz weniger Artikel gab es auch letztes Jahr ein paar Überraschungen bei den Favoriten unter den veröffentlichten Beiträgen. Für Russisch waren die beiden meistgelesenen: „Meine Familie – моя семья“ und „Парус – ein Gedicht von Michail Jurjewitsch Lermontow“. Der Dauerbrenner für die französische Sprache ist immer noch der Artikel: „Französische Vokabeln rund um die Hausarbeit“ und als Nächstes fanden die Leser meine Gedanken zu: „Nuit Debout – einige Überlegungen zur Übersetzung“ nicht so uninteressant.

Glücklicherweise unterstützt mich seit Anfang des letzten Jahres Nikita bei den Beiträgen zu russischen Sprache, indem er wirklich alles korrigiert. Aber nicht nur das, er schickt mir auch Links zu Gedichten, Liedern, russischen Traditionen und ebenfalls zur russisch-schweizerischen Geschichte, wovon ich bereits einiges ebenfalls hier verwenden konnte. Er ist mir eine große Hilfe und im Moment kann ich mir nicht vorstellen, wie der Blog ohne ihn funktionieren sollte.

Leider ist nicht alles positiv, so musste ich unter einem Artikel die Kommentarfunktion deaktivieren, da er Ziel von massiven Spamangriffen geworden ist. Seitdem ist die Anzahl der Spamkommentare rapide gesunken. Es ist mir unerklärlich, warum sich fast alle Spamkommentare auf diesen Beitrag konzentriert haben.

Erfreulicherweise sind in meiner Familie nun alle wieder gesund bzw. auf dem Weg der Besserung und die neue Wohnung ist eingerichtet. Ich hoffe also, dass ich nun wieder etwas mehr Zeit für meinen Blog habe und freue mich ein weiteres hoffentlich erfolgreiches Jahr.

 

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