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Ein kleines Stück russisches Staatsgebiet im Herzen der Schweiz

so steht es auf einem Schild im Restaurant Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht bei Andermatt. Ein Dorf auf über 1430 m, dessen 62 m² großes Gebiet zu 52 % aus Gletschern, Flüssen und Bergen besteht. Aber was für Berge, steil und über 2300 Meter hoch. Sie ragen mehr als 1000 Meter über die Reuss, die sich mit ihrem türkisblauen Wasser in die Schöllenenschlucht geschnitten hat. Hier befindet sich ein beeindruckendes Denkmal mit einer interessanten Geschichte. „Ein kleines Stück russisches Staatsgebiet im Herzen der Schweiz“ weiterlesen

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Выхожу один я на дорогу… von Lermontow

Es vergeht fast kein Tag an dem nicht das Gedicht „Парус“ gelesen wird, welches ich vor über einem Jahr veröffentlicht habe. Deshalb für alle Liebhaber der russischen Dichtkunst, ein neues Gedicht, ebenfalls von Lermontow, diesmal mit drei verschiedenen deutschen Übersetzungen. Lermontow ließ sich übrigens von Heinrich Heines „Der Tod das ist die kühle Nacht“ inspirieren. „Выхожу один я на дорогу… von Lermontow“ weiterlesen

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Wünsche erfüllen am Baikalsee

Am Ufer des Baikalsees entstand dieses Jahr eine Eisbibliothek. Dazu wurden ungefähr 200 Tonnen Eisblöcke aufgestellt, die aufgeschlagene Bücher darstellen sollen. Die Wünsche von über 1000 Menschen aus aller Welt, welche über eine Internetseite gesammelt wurden, schnitzte man dann in diese Eisquader. „Wünsche erfüllen am Baikalsee“ weiterlesen

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Яблочные блины – Apfelblinis

Einmal Blinis zu essen, das war schon immer etwas, was mich interessierte. Und ich hatte das Glück im GUM, dort werden Blinis mit allem, was man sich denken und auch nicht denken kann, angeboten. Die Verkäuferin bereitete die Blinis vor unseren Augen auf speziellen Platten zu und irgendwie hat mich da der Ehrgeiz gepackt, ich wollte das selbst einmal ausprobieren. Es scheiterte aber immer am Buchweizenmehl. Durch Zufall entdeckte ich die Seite: www.povarenok.ru mit 16 verschiedenen Rezepten für Blinis und in keinem stand, dass ich Buchweizenmehl verwenden soll. Also nichts wie los. Ich entschied mich für die Apfelblinis, da für diese alle Zutaten in meiner Küche waren. „Яблочные блины – Apfelblinis“ weiterlesen

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Vom Schweinskopf zum Gänsebraten

In Russland isst man wie in Deutschland meist einen Gänsebraten zu Weihnachten. Während bei uns oft Rotkraut und Klöße die Gans begleiten, servieren die Russen eingelegte Äpfel zum Festessen, eine russische Delikatesse. Aber nicht nur die Äpfel werden zur Gans gereicht, welche man vorher lebend oder geschlachtet auf den Märkten in Dörfern oder Städten gekauft hat und normalerweise als ganzer Braten in den Ofen gekommen sind. „Vom Schweinskopf zum Gänsebraten“ weiterlesen

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Мой Рай – Mein Paradies

Bis jetzt habe ich eher traditionelle Musik vorgestellt, es gibt aber auch wunderschöne moderne russische Songs. Stellvertretend für viele andere „Мой Рай“ – Mein Paradies von „МакSим“. MakSim wurde 1983 in Kasan geboren und schrieb unter anderem den Song „Дорога“ für den Film „Книга Мастеров“ (The Book of Masters). Das war der erste Film von Walt Disney, welcher in Russland gedreht wurde.

Allein ihre ersten beiden Alben verkauften sich jeweils über 2 Millionen Mal. Die Single „Мой Рай“ – Mein Paradies ist von 2007. „Мой Рай – Mein Paradies“ weiterlesen

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Abende bei Moskau

„Abende bei Moskau“ oder bekannter als „Moskauer Nächte“ ist einer der populärsten russischen Schlager, der bereits 1955 komponiert wurde. Inzwischen gibt es über 40 Coverversionen, unter anderem auch auf Französisch und Deutsch. Ich habe euch ein Video des Liedes herausgesucht, wo der Liedtext eingeblendet wird, dann könnt ihr nicht nur euer Hörverständnis trainieren, sondern auch noch mitsingen. 🙂 „Abende bei Moskau“ weiterlesen

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Russland – Der Baikalsee

Ber Baikalsee liegt mitten in Sibirien und ist der tiefste und älteste Süßwassersee der Erde. Das hat sicher jeder schon einmal gehört. Das ZDF hat ein etwas anderes Experiment am Baikalsee versucht. Vier junge Deutsche führen einen Monat ein Café am Ufer des Baikalsees, dabei müssen sie mit dem russischen Alltag zurechtkommen, schließen Freundschaften, lernen die russische Kultur kennen und ganz nebenbei räumen Sie mit Vorurteilen auf.

„Russland – Der Baikalsee“ weiterlesen

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Ostern in Russland

Der Ostertermin richtet sich in Russland, wie auch in Griechenland und in Bulgarien, nach dem julianischen Kalender. Während wir uns nach dem gregorianischen Kalender richten. Das bedeutet für diese Jahr, dass unser Ostersonntag am 27. März ist und der orthodoxe Ostersonntag in Russland am 1. Mai. Ostern ist zwar das wichtigste orthodoxe Fest, trotzdem ist es kein offizieller Feiertag in Russland.

Genau wie bei uns kennt man auch in Russland die Tradition des Eierfärbens. Traditionell hat man sie mit Zwiebelschalen rot gefärbt. Die rote Farbe gilt als Symbol für neues Leben und wird mit dem Blut von Jesus Christus gleichgesetzt. Die berühmtesten russischen Ostereier sind wahrscheinlich die Fabergé-Eier. Das erste gab der Zar im Jahr 1885 bei seinem Hofjuwelier Fabergé in Auftrag. Er schenkte es seiner Frau zu Ostern. Ingesamt gibt es 50 Fabergé-Eier und wer sich dafür interessiert, dem empfiehlt sich ein Besuch des Fabergé Museums in Baden-Baden.

Wir kennen den Osterhasen der die Eier bringt, die Russen kennen die Henne. Sie symbolisiert die Mutterschaft und die Pflege und Sorge um die Nachkommen, sie verkörpert ebenfalls die Familie, das Gute und die Liebe. Zu einem russischen Osterfest gehören auch Pascha und Kulitsch. Die Rezepte dazu findet ihr hier: Russlandjournal.

Noch mehr Informationen über das orthodoxe bzw. russische Osterfest könnt ihr bei Sagen.at „Ostern in Russland“ nachlesen.

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest.